Ein fataler Trugschluss! Kunstfaserdecken vs. Daunenbetten

Vom 18. September 2019 in der Kategorie:

Viele Konsumenten, die auf der Suche nach einer neuen Zudecke zum Schlafen bzw. einer „Tuchent“ wie diese im Volksmund oft genannt werden entscheiden sich für eine Einziehdecke mit Polyesterfüllung.  Die Hauptargumente die angeführt  werden sind die leichte Waschbarkeit und die Eignung für Allergiker.

Waschbarkeit: Doch wie sieht es tatsächlich aus? Grundsätzlich sind heute bis auf wenige Ausnahmen selbstverständlich alle Bettwaren problemlos waschbar. Bei den Daunendecken und Federpölstern kennt man das ja von den beliebten Daunenjacken und es gibt sogar Schafwolldecken, die auch waschbar sind. Also unter dem Gesichtspunkt braucht man auf natürliche Zudecken nicht zu verzichten.

Hausstaub-Allergie: Es ist eine traurige Tatsache, dass auf Grund unserer immer schwächer werdenden Immunabwehr Allergien stark im Vormarsch sind. Gründe dafür sind mannigfaltig: ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung und Sport, Stress im Beruf sowie facebook und Co im Privatbereich sind unsere täglichen fordernden Begleiter. Oft ist es eine Hausstauballergie, die vor allem auf die Hausstaubmilbe zurückgeführt werden kann, die für die Betroffenen sehr unangenehme Symptome hervorruft: gerötete, entzündete Augen, eine rinnende Nase und gereizte Hautpartien. Auch Fachleute und Ärzte empfehlen in diesen Fällen fälschlicherweise Zudecken mit Kunstfaser-Füllung. Tatsache ist jedoch – und dies ist durch zahlreiche wissenschaftlich korrekt durchgeführte Studien längst widerlegt – dass in eben diesen irreführend als „Allergiker Decken“ bezeichneten Produkten 8 bis 12 Mal so viele Hausstaubmilben nachgewiesen wurden als in Daunendecken. Wie kann das sein? Das ist relativ einfach zu erklären: das verwendete Gewebe bei Kunstfaserdecken ist nur „faserdicht“ gewoben. Obwohl sich die Hausstaubmilbe ausschließlich von menschlichen Hautschüppchen ernährt und Baumwolle, Schurwolle, Daunen und schon gar keine Kunstfasern frisst, kann sie leicht ins Innere der Decke krabbeln und sich dort Einnisten. Daunen-Produkte haben jedoch Hüllen die wesentlich dichter gewoben sind. Der Standard dafür wird als „daunendicht“ bezeichnet. Dies Gewebe bilden eine natürlich Barriere für die Hausstaubmilbe! Und das ganz ohne Einsatz von chemischen Maßnahmen, die oft zusätzliche negative Nebenwirkungen haben.

Und zu guter Letzt zur Nachhaltigkeit – einem für viele sehr wichtigen Thema. Vor kurzem wurde von zahlreichen Regierungen beschlossen die Einkaufs-Plastiksackerl abzuschaffen – sogar den Strohhalmen geht es an den Kragen. Dass genau die gleichen Materialien aber in die Kunstfaser-Zudecken in Größenordnungen von ca- 1.500 Gramm gefüllt werden wird praktisch nie erwähnt. Neben der Verschwendung nicht nachwachsender Rohstoffe kommt dann noch da Entsorgungs-Problem dazu. Dann werden daraus echte Langzeitprobleme, da dies ja nicht in der Natur verrotten sondern klimaschädigend verbrannt werden müssen, weil diese ja Jahrzehnte lang nicht natürlich abgebaut werden können.

Ganz anders bei Daunendecken: das Grundmaterial entsteht ganz natürlich wenn Enten und Gänse gezüchtet werden. Durch unabhängige Prüforganisationen wird gegenwärtig auch zu 100% sichergestellt, dass die Tiere natürlich im Freien gehalten werden und erst nach dem Schlachten gerupft werden. In der Bettfederfabrik werden dann aus den so gewonnenen Federn und Daunen nach dem Wasch- und Sterilisationsvorgang natürlich gefüllte Kissen und Zudecken in verschieden Wärmestufen erzeugt.

Sollten diese  dann nach vielen Jahren ausgedient haben kann die Füllung sogar noch als wertvoller Garten-Dünger  (wie Hornspäne) dienen. Auch die feine Baumwollhülle verrottet am Komposthaufen in wenigen Monaten.

Entscheidungen sind nicht immer leicht.

Hier finden Sie heraus, welche Decke für Sie die Passende ist!

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